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Was passiert, wenn 30 Spiele am selben Wochenende stattfinden und wir alle davon ausstatten?

Über zwei Monate liefen unsere Druckmaschinen für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals. Über 600 Positionen wurden für das visuelle Stadionbranding an 32 Standorten gedruckt, konfektioniert und produziert. Was am Spieltag wie ein einheitliches Bild wirkte, war das Ergebnis monatelanger Vorbereitung und einer Woche, in der jedes Detail sitzen musste.

Wer denkt, Branding und Signage für einen der bekanntesten Fußballwettbewerbe Deutschlands beginnt zwei Wochen vor dem Anpfiff, hat noch nie erlebt, was hinter den Kulissen passiert. Diese Saison war die Aufgabe größer als sonst: Der DFB-Pokal bekam ein Rebranding, also neue Farben, neues Design und neue Identität. Und das bedeutet für uns: Venuedressing und Banden können nicht aufbereitet werden. Was sonst weitergenutzt wird, muss diesmal neu produziert werden, weil das alte Design schlicht nicht mehr passt.

Über zwei Monate vor der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals stecken wir längst mittendrin. 25 Kilometer Venuedressing. 7 Kilometer statische Bande für die erste Reihe rund ums Spielfeld.

Das Wichtigste nach der Produktion: Koordination und Erfahrung, damit in 7 Tage und 17 LKW-Touren jedes Werbemittel am richtigen Ort steht und jedes Stadion bereit für den Anpfiff.

Auch wenn das Rebranding in diesem Jahr viel Neuproduktion notwendig macht, bleibt Nachhaltigkeit fester Bestandteil unseres Anspruchs. Ballstehlen werden aufbereitet und bekommen neue Tücher, statt ersetzt zu werden. Aber was passiert mit den alten Materialien? Die Materialien, die nicht mehr in Verwendung stehen, gehen nicht einfach weg. Sie werden zu etwas Neuem wie Taschen und Beuteln. Upcycling statt Abfall. Aus offiziellen DFB-Materialien.